Highlights 2015

2015 war ein Jahr in dem wir viele neue Dinge ausprobiert haben.

 

Die Kinderkantorei probte im ersten Jahresviertel im Projektchor fürs Fauré-Requiem mit und führte es Karfreitag in der Liebfrauenkirche auf. Die Streberchorkinder sangen auch bei der aufführung in Loccum mit. Trotz Nasenbluten während des "In paradisum" waren das zwei gelungene Aufführungen ;-)

 

Im März wirkte die Jugendkantorei im Radiogottesdienst in Liebfrauen mit und erreichte so über Funk eine große Öffentlichkeit.

 

Am 10. Mai hatte die Jugendkantorei die Ehre die 2015er Reihe "Musik zur Einkehr" in der Klosterkirche Loccum zu eröffnen und machte das -trotz super kleiner Besetzung mit nur 10 Sängerinnen und Sängern  richtig toll! Wir starteten mit Mendelssohns "Jauchzet dem Herrn alle Welt" mit solistisch besetztem achtstimmigem Teil und führten die Besucher dann in einem Wandelkonzert durch Kreuzgang, Innenhof (mit getanztem Tourdion), Refektorium und weitere Räume. Ein tolles Erlebnis und sicher eins der Highligths der Jugendkantorei überhaupt!

 

Direkt danach fuhr die Kinderkantorei nach Hohegeiß, um dort 5 konzentrierte Tage für "David und Jonathan" zu proben.

"Nebenbei" lernten wir Intervalle kennen und singen, erfanden des "Quarthorn" und verbrachten eine ganz fröhliche Freizeit. Dazu gehörten auch eine denkwürdige "Schlacht" auf dem Spielplatz in Bad Sachsa und die "Geburt" von Michael, dem Torpedoschwein.

 

Nur eine Woche später führte die Jugendkantorei mit Martin Ernst Lehmann an der Orgel am Pfingstsonntag um 22 Uhr in der Kirche die musikalische Collage "Visionen" zu den Prophetenbildern auf.

Es gab neu komponierte Lieder, aber auch Stücke aus unserem Repertoire zu hören, die sich zusammen mit Orgelimprovisationen und Szenen aus dem Leben der Propheten zu einem Ganzen fügten.

Die Kirche war für die ungewöhnliche Zeit richtig gut besucht und sowohl Gemeinde als auch Chor haben von diesem Abend viel mitgenommen. Das gemeinsam mit der Gemeinde gesungene "O komm, du Geist der Wahrheit" hatte an diesem Abend eine ganz besondere Kraft.

 

Am 20. und 21. Juni führten Spatzen, Kinderchor und Kinderkantorei "David und Jonathan" auf und erzählten damit die Geschichte des Hirtenjungen David, seiner Freundschaft zu Jonathan, dem Sohn von König Saul und Davids Lebensweg, bis er selber König wurde. In Erinnerung bleiben davon natürlich die Flens-Flaschen und der humpelnde Tanz der "Alten" und als Ohrwürmer "Saul ist mutig, aber David ist mutiger" und "Ach, mit einem kleinem Bruder hat mans wirklich schwer".

 

Die Jugendkantoreifreizeit führte uns im August zum zweiten Mal nach Laage ins Armenhus mit der tollen Möglichkeit, täglich im See zu baden.Amy, Jana, Justus und Max waren frisch in die Jugendkantorei aufgestiegen, dafür einige "schon ewig-dabei-Kinder" wie Lea, Anna-Lena oder Rivka nicht mehr mit, weil sie mit der Schule fertig waren.

Das war erstmal eine Umstellung, aber wir haben uns beim Proben von Vivaldis Magnificat gut zusammen gerauft und das gesamte Stück auf dem bunten Abend mit geändertem Text aufgeführt. Besonders im Gedächtnis blieben mir davon das Bobby-car mit dem Justus im "Fecit potentiam" vorfuhr, Davids gegessene Torte und natürlich das "Ich muss zum Locus". Ausserdem hatten wir Stimmbildung bei Brigitte Bayer, haben ordentlich gestimmgabelt und "Somewhere out there" aus Feivel, der Mauswanderer" gelernt.

 

Im September fuhren wir zur "Lüsche-Freizeit" an den Dümmer See und verbrachten bis auf einen Mega-Wolkenbruch bei unserer Wanderung an den See ein tolles Wochenende. Emily, Marla, Esther, Julius, Radin und Paul waren zum ersten Mal mit und ließen sich von ihren Paten verwöhnen; so entstanden viele neue Gute-Nacht-Geschichten... Geübt haben wir vor allem fürs Adventskonzert und die Gottesdienste im Advent. Sophie war zum ersten Mal als Betreuerin mit und erzählte mit David zusammen sehr verwirrende Gute-Nacht-Geschichten für die größeren Kinder, bei denen alle viel Spaß hatten.

 

Die Jugendkantorei sang auf dem Michaelisempfang im Schloss Landestrot, wo Lena, Caro und Birgit auch das von Birgit eigens dafür komponierte Lied "Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte" uraufführten.

Im Adventskonzert sangen wir wie immer mit der Kantorei gemeinsan und einige der Großen durften beim Vivaldi-Magnificat auch solistisch zeigen, was sie können.

Das Schneemannlied hatte seinen ersten "Auftritt" mit eigener zweiter Strophe, weil die erste einfach zu traurig aufhört und die Streber wurschtelten sich durch "Kleine Glöckchen" ;-)

Kinderchor und Kinderkantorei durften bei der Bachkantate "Nun komm der Heiden Heiland" die Choräle mitsingen und so standen Menschen von 6 bis weit über 70 Jahren gemeinsam auf der Bühne und sangen; neben einem tollen Klang auch ein schönes Bild.

Am 8. Dezember sang die Jugendkantorei in der Liebfrauenkirche ein Konzert für den Lions-Club. Auszüge aus dem Vivaldi-Magnificat sangen wir dort ebenso wie Barbra-Ann, Somewhere out there und den cup-song.Alles in Allem ein rundum gelungener Abend, der uns auch noch eine tolle Spende der Lions für unsere Arbeit einbrachte. Das Offene Singen mit Spatzen, Kinderchor und Kidnerkantorei endete zum zweiten Mal mit dem Weihnachtsmarkt des Förderkreises für Kirchenmusik und netten Gesprächen (und wildem Getobe...) auf dem Kirchplatz.

 

Die Jugendkantorei durfte bei den Christmas-Gospel & more Konzerten in Neustadt und Loccum mitsingen und genoß den großen Applaus, auch, wenn wir alle erschöpft waren und in den Pausen ganz schön durchhingen.

 

Natürlich gab es im Singschuljahr noch viel mehr, wie Singen in "normalen" Gottesdiensten, Streber am Karfreitag, Oberstreber Totensonntag, Osterchor, Probentage und so weiter. Man kann also ehrlich sagen: auch 2015 haben wir viel erlebt!